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/:/ Apfelplan - Mac OS X Leopard Artikel

/:/ Mac OS X Leopard mit Bordmitteln absichern

Vorab. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Es ist nur möglich die Angriffsfläche von Mac OS X so klein wie möglich zu halten. Wer 100% Sicherheit möchte darf jetzt das Netzwerkkabel aus seinem Mac ziehen. Das größte Sicherheitsrisiko für Mac OS X und Macs ging, geht und wird vom Benutzer ausgehen.

Nach der Installation von Mac OS X sollte unbedingt und umgehend ein Standardnutzer erstellt werden. Ja. Nun muss das Passwort vom Administrator öfter eingegeben werden. Unbequem. Darf ich an das Konzept von Unix, Linux, BSD & Co erinnern? Man arbeitet mit sowenig Rechten wie möglich und sovielen Rechten wie nötig.

Otto-Normal-Macuser brauchen eigentlich nie mit den Rechten des System Administrators root arbeiten. Sollte ein fortgeschrittener Macuser tatsächlich einmal root-Rechte brauchen, kann er root aktivieren. Ist die Aufgabe erledigt sollte man sofort root deaktivieren.

Die Firewall von Mac OS X 10.5 Leopard ist standardmässig deaktiviert. Deswegen solltest du die Firewall aktivieren. Ja. Stimmt. Viel wurde über die Firewall in Leopard geschrieben. Glaub mir. Schaden wird es spätestens seit dem Update auf 10.5.1 nicht mehr. Skype und World of Warcraft wurden von Apple in eine Ausnahmeliste gesteckt. So werden die Signaturen nicht mehr verändert.

Nun kommen wir zu einem Bereich der individuell von dir eingeschätzt werden sollte. Du kannst mit ein paar Häkchen Mac OS X sicherer machen. Nun kommt es darauf an ob du zuhause arbeitest oder im Büro. Wie vertrauenswürdig sind deine Kollegen? Eine gesunde Paranoia hat noch keinem geschadet. Wielange kannst du deinen Mac alleine lassen? Überlege anhand solcher Gedankenspiele welche Haken für dich nützlich sein könnten.

(ts am 5.1.2008)